Grundfragen des Christentums

Kern und Schale christlichen Glaubens

Mit dem Christentum verhält es sich ähnlich wie mit einer Kokosnuss: Der begehrte Saft und das Fruchtfleisch sind innen drin verborgen, man sieht von außen nur die unansehnliche harte Schale. Die Schale ist zwar wichtig, sonst gäbe es die Kokosmilch gar nicht, auch kann man die Kokosfasern und die Schale für viele nützliche Dinge gebrauchen, aber der eigentliche Zweck der Nuss ist nun einmal der Samen und die Fortpflanzung der Palme.

So hat sich im Laufe von 2000 Jahren um den eigentlichen Inhalt des Christentums eine feste Kruste gelegt. Sie sollte den Inhalt schützen und für die Nachwelt erhalten, aber inzwischen ist sie so dick geworden, dass ein junger Mensch des 21. Jahrhunderts kaum noch den Kern kennenlernen kann. Die Verpackung scheint der Weitergabe des Christentums an die nächste Generation eher im Wege zu stehen. Es geht kein Weg daran vorbei, die Schale muss aufgebrochen werden, wenn man an das Innere will. Das mag für manche Christen, die auch die Schale lieb gewonnen haben, wie eine mutwillige Zerstörung aussehen. Sie können es aber auch als eine Befreiung von unnötigem Ballast ansehen.

Wer sich am Knacken dieser Nuss beteiligen will, ist hier an eine richtige Adresse gelangt. Ich habe versucht, damit anzufangen. Das Ergebnis meiner Bemühungen kann jeder in meinem Buch "Christentum: Eine harte Nuss?", Verlag Books on Demand, nachlesen. (Zu erhalten bei den Versendern Amazon und Libri oder im Buchhandel.)